„Warum ich Naturexkursionen anbiete – Lernen mit Herz, Hand und Lupe“
- koehnnicole72
- 25. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. März
Warum ich Naturexkursionen für Kinder anbiete – eine Herzensangelegenheit
Schon als Kind habe ich am liebsten draußen gespielt: bin barfuß über eine Wiese gelaufen, Käfer beobachtet. Diese Begeisterung für die Natur hat mich mein Leben lang begleitet – und heute ist sie die Grundlage meiner Arbeit. Ich biete Naturexkursionen für Kinder im Grundschulalter an, derzeit für die erste bis dritte Klasse sowie Kindergarten. Dabei geht es mir nicht nur um Ausflüge ins Grüne, sondern um echtes Erleben, Staunen und Begreifen.
Mein Weg zur Naturpädagogik
Ich bin gelernte Erzieherin und gelernte biologisch, chemisch, technische Assistentin – zwei Berufe, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, aber doch vieles gemeinsam haben: Geduld, Neugier und der Wunsch, Zusammenhänge zu verstehen. Im Labor habe ich gelernt, genau hinzuschauen und Prozesse zu beobachten. In der Arbeit mit Kindern habe ich erfahren, wie groß der Wert des spielerischen Lernens ist.
Irgendwann habe ich gemerkt: Ich möchte diese beiden Welten verbinden. Ich liebe es, wenn Kinder Fragen stellen, wie: Warum krabbelt der Regenwurm nur bei Regen aus der Erde? oder Wieso verändert sich das Blatt im Herbst seine Farbe? In solchen Momenten spüre ich, wie wichtig es ist, Kindern Antworten zu geben, die sie wirklich begreifen können – am besten durch eigenes Erleben.
Kinder als kleine Entdeckerinnen und Entdecker
Bei meinen Exkursionen dürfen Kinder genau das tun: entdecken. Wir riechen, hören, fühlen, staunen – und vor allem beobachten. Ich lade sie ein, den Wald oder die Wiese mit allen Sinnen zu erfahren. Ausgestattet mit Lupen, Becherlupen oder kleinen Forscheraufträgen gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise.
Dabei lernen die Kinder spielerisch, wie vielfältig und empfindlich die Natur ist. Sie erfahren, dass jedes Lebewesen – ob Ameise, Baum oder Regenwurm – eine wichtige Rolle im großen Ganzen spielt. Und sie spüren, dass die Natur kein „Ort draußen“ ist, sondern ein Teil von uns selbst.
Warum Naturerfahrungen so wichtig sind
Wir leben in einer Zeit, in der viele Kinder ihre Freizeit drinnen verbringen – zwischen Bildschirm, Hausaufgaben und strukturierten Aktivitäten. Die unmittelbare Erfahrung in der Natur geht dabei oft verloren. Doch erst wenn Kinder Natur erleben , können sie sie auch wertschätzen .
Ich sehe bei jedem Ausflug, wie gut es ihnen tut, draußen zu sein. Manchmal höre ich Sätze wie: „Hier riecht es so frisch!“ oder „Ich wusste gar nicht, dass da so viele Insekten sind!“ Solche Momente zeigen mir, dass ich mit meiner Arbeit etwas Sinnvolles tue.
Naturwissen verständlich machen
Mein Ziel ist es, Zusammenhänge sichtbar zu machen: Wie hängt das Wetter mit den Pflanzen zusammen? Warum brauchen wir Insekten? Wieso speichert der Boden Wasser? Die Kinder dürfen selbst beobachten, experimentieren und Fragen stellen. So entsteht echtes Verstehen – und eine natürliche Begeisterung für Umwelt und Wissenschaft.
Meine persönliche Motivation
Ich schätze die Natur zutiefst – ihre Ruhe, ihre Vielfalt, ihr Gleichgewicht. Diese Wertschätzung möchte ich an Kinder weitergeben. Ich wünsche mir, dass sie in meinen Exkursionen nicht nur etwas lernen, sondern eine Beziehung zur Natur aufbauen.
Denn Kinder, die heute mit Freude und Achtsamkeit durch den Wald gehen, werden später verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen. Es ist meine kleine Kunst, zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.
Ein Ausblick
Jeder Ausflug ist anders – manchmal steht das Wasser im Mittelpunkt, manchmal die Tiere oder Pflanzen, manchmal der Jahreskreislauf. Aber eines bleibt immer gleich: die leuchtenden Augen der Kinder, wenn sie etwas Neues entdecken. Diese Freude ist für mich der schönste Beweis, dass sich dieser Weg gelohnt hat.
Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind die Natur mit allen Sinnen erlebt, lade ich Sie herzlich ein, bei einer nächsten meiner Exkursionen dabei zu sein. Gemeinsam können wir entdecken, staunen und verstehen – Schritt für Schritt, Blatt für Blatt, Käfer für Käfer.



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